Nach tarifvertrag für die holz und kunststoff verarbeitende industrie
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31 Jul Nach tarifvertrag für die holz und kunststoff verarbeitende industrie

Einige Forscher bezweifeln, ob die Entwicklung von Gesamtmetall tatsächlich ein Indiz für die gesamte deutsche Wirtschaft ist, und prognostizieren, dass sich die Situation in Sektoren, die von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dominiert werden, noch verschlimmern könnte. Eine neue Studie aus dem Jahr 2002 (Der Mittelstand und die Tarifautonomie. Arbeitgeberverbände zwischen Sozialstaat und Dienstleistung, Martin Völkl, München und Mering, 2002) bietet erstmals eine umfassende Studie über Arbeitgeberverbände im Mittelstandbereich an. Die Studie basiert auf einer Befragung von 10 Verbänden der Sägewerks-, Holzbearbeitungs-/Kunststoff- und Baustoffindustrie und enthält die Antworten der Unternehmen auf einen schriftlichen Fragebogen sowie zahlreiche ausführliche Interviews mit Vertretern von Arbeitgeberverbänden und den entsprechenden Gewerkschaften. Im Gegensatz zu früheren Studien, die sich hauptsächlich auf die formelle Vertretung und Mitgliedschaft konzentrierten, unterstreicht diese neue Studie jene Entwicklungen in den Reihen der organisierten Arbeitgeber, die ihre Verhandlungsfähigkeit und Einhaltung von Tarifverträgen beeinträchtigen. Die finnische gesetzgebung schreibt keinen Mindestlohn vor. Mindestlöhne sind in branchenspezifischen Tarifverträgen festgelegt. Darüber hinaus werden Tarifverträge genutzt, um beispielsweise beschäftigungspolitische Gründe, Gehaltserhöhungen und Regelungen für Arbeitszeiten, Überstunden, Wochenferien sowie Abend- und Wochenendarbeit zu vereinbaren. Da deutsche Arbeitgeberverbände traditionell eine Vielzahl zusätzlicher Mitgliedschaftsleistungen anbieten – wie Rechtshilfe, politische Lobbyarbeit, Unterstützung in der Betriebswirtschaft, Personalmanagement und Einführung von Technologie sowie Unterstützung im Bereich der Aus- und Weiterbildung – untersucht die Studie auch das Interesse der Mitgliedsunternehmen an anderen Dienstleistungen als Tarifverhandlungen. Um herauszufinden, ob solche Zusatzleistungen potenziell attraktiv genug sind, um Unternehmen zu motivieren, einem Arbeitgeberverband beizutreten oder ihre Mitgliedschaft aufrechtzuerhalten, bat Völkl die Geschäftsführung der Mitgliedsunternehmen, die Bedeutung der Leistungen der Verbände auf einer Skala von 1 (am wichtigsten) bis 5 (am wenigsten wichtig) zu ordnen. Wie aus Tabelle 3 unten hervorgeht, gelten Tarifverhandlungen als die wichtigste Funktion, dicht gefolgt von Rechtsbeistand und Unterstützung im Personalmanagement. Die allgemein anwendbare Natur des Tarifvertrags kann verloren gehen. Die Alternative ist ein normalerweise verbindlicher Tarifvertrag, der nur die Vertragsparteien bindet.

Eine 2002 veröffentlichte Umfrage unter Arbeitgeberverbänden in der deutschen Sägewerks-, Holzbearbeitungs-/Kunststoff- und Baustoffindustrie kommt zu dem Schluss, dass viele Verbände einen besonderen “OT”-Mitgliedschaftsstatus anbieten, bei dem Unternehmen nicht unter die branchenweiten Tarifverträge der Verbände fallen, aber dennoch ein umfassendes Spektrum anderer Mitgliedschaftsleistungen erhalten. Dieser Status wurde als Reaktion auf den Widerstand einiger Arbeitgeber gegen einige der wichtigsten Bestimmungen branchenweiter Vereinbarungen eingeführt. Die Studie stellt auch fest, dass einige Mitgliedsunternehmen zwar beschlossen haben, ihren Status zu ändern, andere aber weiterhin regelmäßig Mitglied sind, aber tarifliche Vereinbarungen verletzen, indem sie Beschäftigungsbedingungen anwenden, die von den vereinbarten Standards abweichen. Innerhalb des deutschen Systems branchenweiter “gemusterter” Tarifverhandlungen sind starke Arbeitgeberverbände entscheidend, um ein hohes Niveau der Tarifbindung aufrechtzuerhalten, da diese Verbände Vereinbarungen aushandeln, die für alle ihre Mitgliedsunternehmen unmittelbar bindend sind. Während es auch Einzelarbeitgeber-Verhandlungen gibt, mit solchen Vereinbarungen, die etwa 7 % aller Arbeitnehmer in Westdeutschland und 10 % im Osten abdecken, werden die Grundnormen meist in Verhandlungen zwischen den acht Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und den rund 500 Arbeitgeberverbänden festgelegt, von denen viele direkt oder indirekt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) angeschlossen sind.